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EU AI Act, Artikel 4

Inhaltsverzeichnis

EU AI Act · Stand Juli 2026

EU AI Act auf Deutsch erklärt: Brauchst du einen KI-Nachweis für deinen Job?

Seit Februar 2025 verpflichtet der EU AI Act Arbeitgeber, sich um die KI-Kompetenz ihrer Mitarbeiter zu kümmern. Am 2. August 2026 greift die nächste Stufe. Hier findest du den EU AI Act auf Deutsch erklärt — inklusive Artikel 4 im Originaltext mit Auslegung, allen Fristen und dem, was der Digital Omnibus gerade gelockert hat.

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Dieser Beitrag begleitet unser YouTube-Video — du kannst hier parallel mitlesen.

Grundlagen

Was ist der EU AI Act — und wen betrifft er?

Der EU AI Act, offiziell die Verordnung (EU) 2024/1689, ist das weltweit erste umfassende KI-Gesetz. Er gilt seit dem 1. August 2024 und folgt einem einfachen Prinzip: Je größer das Risiko einer KI-Anwendung für Menschen, desto strenger die Regeln. Das Gesetz teilt KI-Anwendungen in vier Risikostufen ein.

EU AI Act auf Deutsch: Risikopyramide mit vier Stufen — Verboten, Hochrisiko, Transparenzpflicht, Minimales Risiko
Die vier Risikostufen — je höher das Risiko, desto strenger die Regeln.

Ganz oben stehen verbotene Praktiken wie Social Scoring — seit Februar 2025 untersagt. Darunter Hochrisiko-KI, etwa Systeme, die über Bewerbungen, Kredite oder Prüfungsnoten mitentscheiden. Die dritte Stufe sind Anwendungen mit Transparenzpflichten. Die breite Basis bildet die normale KI-Nutzung im Alltag, für die kaum besondere Regeln gelten.

Die häufigste Frage

Gilt der EU AI Act auch für Privatpersonen?

Die Antwort steht direkt in der Verordnung: Wer KI rein privat nutzt, ohne beruflichen Zusammenhang, den betrifft das Gesetz nicht. Entscheidend ist das Wort „beruflich". Wer KI beruflich einsetzt, ist im Gesetz ein sogenannter Betreiber — und für Betreiber gelten Pflichten. Das gilt für den Konzern genauso wie für die Beraterin mit eigenem Gewerbe.

EU AI Act deutsch erklärt: private KI-Nutzung ist ausgenommen, berufliche Nutzung ist betroffen
Die Grenze verläuft beim beruflichen Zusammenhang — nicht bei der Unternehmensgröße.

Aber Achtung: „privat ausgenommen" heißt nicht Narrenfreiheit

Dass der EU AI Act rein private KI-Nutzung ausnimmt, bedeutet nur: Dieses eine Gesetz reguliert dich privat nicht. Alle anderen Gesetze gelten ganz normal weiter. Wer zum Beispiel Deepfakes oder KI-Bilder echter Personen ohne deren Einwilligung erstellt oder verbreitet, riskiert eine Strafbarkeit nach dem StGB — etwa wegen Beleidigung, übler Nachrede oder Verleumdung (§§ 185 ff.), Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen (§ 201a), bei pornografischen Inhalten nach §§ 184 ff. oder wegen Nachstellung (§ 238). Dazu kommen das Recht am eigenen Bild (§§ 22, 23, 33 KunstUrhG), das allgemeine Persönlichkeitsrecht mit zivilrechtlichen Folgen wie Unterlassung und Schadensersatz (§§ 823, 1004 BGB) und das Urheberrecht (§§ 97, 106 ff. UrhG). Und sobald du KI-Inhalte mit personenbezogenen Daten öffentlich ins Netz stellst, endet häufig auch die private DSGVO-Ausnahme.

Kurz gesagt: Der EU AI Act lässt dich privat in Ruhe — Strafrecht, Persönlichkeitsrecht, Urheberrecht und ggf. die DSGVO tun das nicht. Keine Rechtsberatung; im Zweifel anwaltlich prüfen lassen.

2. August 2026

Was ändert sich am 2. August 2026?

Ab dem 2. August 2026 gelten die Transparenzpflichten: Chatbots müssen sich als KI zu erkennen geben, und KI-generierte Inhalte — vor allem Deepfakes, also täuschend echte künstliche Bilder, Videos oder Stimmen — müssen gekennzeichnet werden. Für dich als Bewerber heißt das: Die Firmen, bei denen du dich vorstellst, bekommen ab August neue Pflichten — und suchen Leute, die sich damit auskennen.

EU AI Act Fristen: 02.02.2025 Verbote und Artikel 4, 02.08.2026 Transparenzpflichten, 02.12.2027 Hochrisiko-Pflichten
Die wichtigen Stichtage — inklusive der Verschiebung durch den Digital Omnibus.

EU AI Act Artikel 4 · KI-Kompetenz

EU AI Act Artikel 4: Die KI-Kompetenzpflicht — und was der Digital Omnibus ändert

Artikel 4 des EU AI Act gilt schon seit dem 2. Februar 2025 und betrifft jedes Unternehmen und jeden Selbstständigen, der KI beruflich einsetzt — auch die Steuerkanzlei mit fünf Leuten, die ChatGPT nutzt. Der Kern: Der Arbeitgeber muss sich um ein ausreichendes Maß an KI-Kompetenz bei den Leuten kümmern, die mit KI-Systemen arbeiten. Den Originaltext von Artikel 4 mit Auslegung findest du weiter unten.

Was dabei kaum jemand erwähnt: Genau dieser Artikel wurde gerade gelockert. Die EU hat mit dem Digital Omnibus — einem Änderungspaket zum Bürokratieabbau — zwei Dinge beschlossen: Die strengen Pflichten für Hochrisiko-KI werden auf Dezember 2027 verschoben, und aus der Pflicht, KI-Kompetenz sicherzustellen, wird die Pflicht, sie zu fördern.

EU AI Act Artikel 4 vor und nach dem Digital Omnibus: aus sicherstellen wird fördern
Ein Zertifikat oder eine Prüfung schreibt das Gesetz nicht vor — in keiner Fassung.

Im Klartext: Wer dir erzählt, es gebe eine gesetzliche Zertifikatspflicht für Arbeitnehmer, will dir etwas verkaufen. Warum das Thema trotzdem wichtig ist: KI-Kompetenz ist jetzt eine offizielle Erwartung an Unternehmen in der EU. Und Unternehmen haben zwei Möglichkeiten, damit umzugehen: Sie schulen ihre Leute — oder sie stellen Leute ein, die das schon können.

Einordnung

Wann dir ein KI-Nachweis wirklich etwas bringt

Beim Wiedereinstieg. Wer sich mit zwölf oder fünfzehn Jahren Erfahrung aus der Arbeitslosigkeit heraus bewirbt, kennt das Problem: Die Lücke im Lebenslauf wirft Fragen auf. Mit einer zertifizierten KI-Weiterbildung steht da nicht „war ein Jahr raus", sondern: hat die Zeit genutzt und sich genau die Kompetenz aufgebaut, die Unternehmen gerade suchen.

Der Blick in die USA. Amazon hat im Oktober 2025 rund 14.000 Stellen in der Verwaltung gestrichen und im Januar 2026 noch einmal etwa 16.000 — betroffen waren vor allem die mittleren Führungsebenen, bei einem Unternehmen, dem es wirtschaftlich gut geht. Es fallen also nicht nur Jobs weg, es entstehen auch neue — und die gehen an die, die Berufserfahrung und KI-Kompetenz zusammenbringen. Der Fairness halber: Eine Umfrage unter Firmenkunden von Goldman Sachs kam auf nur gut zehn Prozent der Unternehmen, die im Moment wirklich wegen KI Personal abbauen. Von einer Massenentlassungswelle sind wir weit entfernt — aber man sieht, in welche Richtung die großen Konzerne umbauen.

Im bestehenden Job. Wer im Unternehmen derjenige ist, der sich mit KI auskennt, bekommt eher die Aufgaben, die neu entstehen.

Und wann bringt ein Nachweis wenig? Wenn er nur ein Teilnahme-PDF von einem Videokurs ist, der nebenbei lief. Der Nachweis wirkt nur, wenn man das Gelernte auch wirklich kann.

Förderung

So bekommst du den Nachweis — mit Förderung

Wenn du arbeitslos gemeldet oder von Arbeitslosigkeit bedroht bist, kann die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter die Weiterbildung komplett übernehmen — über einen Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein oder einen Bildungsgutschein. Komplett heißt: Du zahlst nichts, wenn der Gutschein bewilligt ist. Ob er bewilligt wird, entscheidet die Behörde. Solo-Selbstständige können über das KOMPASS-Programm mit bis zu 90 Prozent bezuschusst werden, Angestellte über das Qualifizierungschancengesetz.

Drei Förderwege für KI-Weiterbildung: Bildungsgutschein/AVGS, KOMPASS, Qualifizierungschancengesetz
Die Entscheidung trifft immer die zuständige Stelle.

HERZBLUT Business Training ist AZAV-zertifiziert — staatlich geprüft und zugelassen, sodass unsere Kurse überhaupt mit diesen Gutscheinen belegt werden dürfen. Unsere KI-Kurse laufen live online, mit Trainern aus der Praxis, in kleinen Gruppen und mit Übungen an echten Aufgaben. Im kostenlosen Beratungsgespräch klären wir, welcher Förderweg zu deiner Situation passt, und bereiten dich auf das Gespräch bei der Behörde vor.

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Zum Nachlesen

EU AI Act Artikel 4 im Originaltext (deutsch) — mit Auslegung

Damit du dich nicht auf unsere Zusammenfassung verlassen musst, hier der vollständige deutsche Gesetzestext von Artikel 4 — und darunter unsere Auslegung, Abschnitt für Abschnitt.

Artikel 4 — KI-Kompetenz. „Die Anbieter und Betreiber von KI-Systemen ergreifen Maßnahmen, um nach besten Kräften sicherzustellen, dass ihr Personal und andere Personen, die in ihrem Auftrag mit dem Betrieb und der Nutzung von KI-Systemen befasst sind, über ein ausreichendes Maß an KI-Kompetenz verfügen, wobei ihre technischen Kenntnisse, ihre Erfahrung, ihre Ausbildung und Schulung und der Kontext, in dem die KI-Systeme eingesetzt werden sollen, sowie die Personen oder Personengruppen, bei denen die KI-Systeme eingesetzt werden sollen, zu berücksichtigen sind."

Quelle: Verordnung (EU) 2024/1689 (EU AI Act), Artikel 4, amtliche deutsche Fassung. Original auf EUR-Lex: eur-lex.europa.eu — Verordnung (EU) 2024/1689

Wichtig zur Fassung: Zitiert ist die ursprüngliche Fassung der Verordnung. Der Digital Omnibus (vom EU-Parlament und Rat im Juni 2026 beschlossen) ändert die Formulierung — aus „sicherstellen" wird sinngemäß die Pflicht, die Entwicklung von KI-Kompetenz zu fördern. Maßgeblich ist immer die aktuelle konsolidierte Fassung auf EUR-Lex.

„Die Anbieter und Betreiber von KI-Systemen …"

„Die Anbieter und Betreiber von KI-Systemen ergreifen Maßnahmen …"

Was das heißt: Verpflichtet sind nicht die Arbeitnehmer, sondern die Unternehmen. „Anbieter" sind die, die KI-Systeme entwickeln oder auf den Markt bringen. „Betreiber" ist jeder, der KI beruflich einsetzt — vom Konzern bis zur Fünf-Personen-Kanzlei mit ChatGPT-Zugang. Für dich als Angestellten oder Bewerber bedeutet das: Die rechtliche Pflicht liegt bei deinem (künftigen) Arbeitgeber.

„… nach besten Kräften sicherzustellen …"

„… um nach besten Kräften sicherzustellen, dass ihr Personal … über ein ausreichendes Maß an KI-Kompetenz verfügen …"

Was das heißt: Schon die ursprüngliche Fassung war keine Erfolgs-, sondern eine Bemühenspflicht — „nach besten Kräften". Es gibt keinen Paragrafen, der sagt: Jeder Mitarbeiter braucht Zertifikat X. Der Digital Omnibus senkt diese Schwelle noch einmal ab: Statt Kompetenz sicherzustellen, müssen Unternehmen ihre Entwicklung fördern. Ein garantiertes Kompetenzniveau pro Person muss ausdrücklich nicht nachgewiesen werden.

„… ihr Personal und andere Personen, die in ihrem Auftrag … befasst sind …"

„… ihr Personal und andere Personen, die in ihrem Auftrag mit dem Betrieb und der Nutzung von KI-Systemen befasst sind …"

Was das heißt: Die Pflicht endet nicht bei festangestellten Mitarbeitern. Auch Freelancer, externe Dienstleister und Zeitarbeitskräfte, die im Auftrag des Unternehmens mit KI arbeiten, sind gemeint. Für Selbstständige heißt das umgekehrt: Wer nachweisbare KI-Kompetenz mitbringt, macht es seinen Auftraggebern leichter — die müssen sich um diesen Punkt dann weniger kümmern.

„… ein ausreichendes Maß an KI-Kompetenz …"

„… über ein ausreichendes Maß an KI-Kompetenz verfügen …"

Was das heißt: „Ausreichend" ist ein unbestimmter Rechtsbegriff — das Gesetz definiert bewusst kein Zertifikat, keine Prüfung und keine Stundenzahl. Gemeint ist ein praxistaugliches Verständnis: wissen, was das eingesetzte KI-Werkzeug kann, was es nicht kann und welche Risiken bestehen — etwa Halluzinationen, Datenschutz und Urheberrecht. Genau deshalb ist ein strukturierter, dokumentierter Kompetenzaufbau in der Praxis wertvoller als jede Behauptung im Lebenslauf.

„… wobei ihre technischen Kenntnisse, ihre Erfahrung, ihre Ausbildung und Schulung und der Kontext … zu berücksichtigen sind."

„… wobei ihre technischen Kenntnisse, ihre Erfahrung, ihre Ausbildung und Schulung und der Kontext, in dem die KI-Systeme eingesetzt werden sollen, sowie die Personen oder Personengruppen, bei denen die KI-Systeme eingesetzt werden sollen, zu berücksichtigen sind."

Was das heißt: Der Maßstab ist relativ, nicht absolut. Eine Sachbearbeiterin, die mit Copilot E-Mails formuliert, braucht ein anderes Kompetenzniveau als ein Personaler, dessen KI-Tool Bewerbungen vorsortiert — Letzteres bewegt sich Richtung Hochrisiko. Und der letzte Halbsatz nimmt die Betroffenen in den Blick: Je stärker eine KI-Anwendung auf Menschen wirkt, desto mehr Kompetenz wird von denen erwartet, die sie bedienen. Für deine Einordnung heißt das: Je verantwortungsvoller deine Rolle, desto wertvoller ist belegbare KI-Kompetenz.

Häufige Fragen

FAQ zum EU AI Act (deutsch)

Gilt der EU AI Act auch für Privatpersonen?

Nein. Rein private, nicht-berufliche KI-Nutzung ist von der Verordnung ausgenommen. Sobald KI beruflich eingesetzt wird — auch von Selbstständigen und Freiberuflern — gelten die Pflichten für Betreiber.

Schreibt der EU AI Act ein KI-Zertifikat für Arbeitnehmer vor?

Nein. Artikel 4 verpflichtet Unternehmen, sich um die KI-Kompetenz ihrer Leute zu kümmern — ein bestimmtes Zertifikat, eine Prüfung oder ein Nachweis pro Person ist in keiner Fassung des Gesetzes vorgeschrieben. Ein dokumentierter Nachweis ist trotzdem ein Vorteil bei Bewerbung und Karriere, weil Unternehmen genau diese Kompetenz jetzt suchen.

Was ändert sich am 2. August 2026?

Ab dann gelten die Transparenzpflichten: Chatbots müssen sich als KI zu erkennen geben, und KI-generierte Inhalte wie Deepfakes müssen gekennzeichnet werden. Die strengen Pflichten für Hochrisiko-KI wurden durch den Digital Omnibus auf den 2. Dezember 2027 verschoben.

Was steht in Artikel 4 des EU AI Act?

Artikel 4 („KI-Kompetenz") verpflichtet Anbieter und Betreiber von KI-Systemen, Maßnahmen zu ergreifen, damit ihr Personal über ein ausreichendes Maß an KI-Kompetenz verfügt — unter Berücksichtigung von Vorwissen, Ausbildung und Einsatzkontext. Den vollständigen Originaltext mit Auslegung findest du weiter oben in diesem Beitrag.

Kann eine KI-Weiterbildung gefördert werden?

Ja, je nach Situation: Bei Arbeitslosigkeit oder drohender Arbeitslosigkeit über Bildungsgutschein oder AVGS (volle Kostenübernahme möglich), für Solo-Selbstständige über KOMPASS (bis zu 90 %), für Angestellte über das Qualifizierungschancengesetz. Ob und in welcher Höhe gefördert wird, entscheidet immer die zuständige Stelle.

Hinweis: Dieser Beitrag ist keine Rechtsberatung, sondern eine vereinfachte Einordnung aus der Praxis eines Bildungszentrums. Rechtslage: Stand Juli 2026; maßgeblich ist die aktuelle konsolidierte Fassung der Verordnung (EU) 2024/1689 auf EUR-Lex. Förderfähigkeit ist individuell — ob und in welcher Höhe gefördert wird, entscheiden die zuständigen Stellen (Agentur für Arbeit, Jobcenter, Programmträger). HERZBLUT Business Training ist eine Marke der MS Business Training & Coaching GmbH.

HERZBLUT Business Training ist ein AZAV-zertifiziertes Bildungszentrum für geförderte Weiterbildung in KI und digitalen Berufen. Wir sind bundesweit tätig und bilden überwiegend remote aus. Wir begleiten Fach- und Führungskräfte sowie Unternehmen bei der Qualifizierung in Künstlicher Intelligenz und Automatisierung, Projekt- und Produktmanagement, Existenzgründung, Finanzen und Controlling sowie Informationssicherheit (ISMS). Unsere Weiterbildungen sind über Bildungsgutschein, AVGS, KOMPASS und das Qualifizierungschancengesetz förderfähig – häufig zu 100 %.

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